…und plötzlich ist die Mama doof #Familienmoment Nr.13

Mittwoch, Mai 25, 2016


Unser #Familienmoment diese Woche ist weniger erfreulich. Zumindest für mich. Meine Tochter war so in ihrem Wutrausch, dass sie sonst nicht viel mitbekommen hat. Folgendes ereignete sich vor einigen Tagen:



Mäusekind kaute vergnügt auf ihrem Keks. Es war bereits ihr dritter, großzügig ausgehändigt vom Herrn Papa. Schmatzend lies sie sich ihr Gebäck schmecken während ich etwas unter Zeitdruck war und das Haus für diverse Erledigungen verlassen wollte.  
Die Ungeduld übermannte mich. Ich wollte unserer Tochter noch schnell die Jacke anziehen, damit wir uns auf den Weg machen konnten. Mit Keks in der Hand ein unmögliches Unterfangen! Also wagte ich es, ihr diesen abzunehmen, um sie anzuziehen.

Flohmarktfunde: Kinderkleidung-Haul - Projekt #Nachhaltigkeit

Montag, Mai 23, 2016


Wie ich bereits vor einiger Zeit in meinem Artikel zu mehr Nachhaltigkeit: Fair(er) und nachhaltig(er) Leben  - ein Selbstversuch dargelegt habe, versuche ich mein Leben von Grund auf zu ändern hin zu mehr Bewusstsein meines Konsum- und Kaufverhaltens. Aus diesem Grund gibt es nun ab heute auch die Rubrik GE-KLEIDET, in der nachhaltige Outfits für Mama und Kind gezeigt werden sollen. Dabei geht es aber nicht nur um faire Labels, sondern auch um das bewusste Kaufverhalten von Kleidung, Secondhand oder aber recyclete Kleidungsstücke, die wieder den Weg aus den Tiefen des Schrankes in unseren Alltag finden. 

Am Samstag bot sich bereits die Gelegenheit, denn bei uns fand der allseits beliebte Kinderflohmarkt statt, der viele Besucher anlockt. Unsere Maus benötigte unbedingt Sommerkleidung und so haben wir dort ihre Gardarobe um viele, viele Kleidungsstücke erweitert. 
Gebrauchte Kinderkleidung zu kaufen, hat in meinen Augen mehrere Vorteile: Man erhält teilweise neuwertige Kleidungsstücke, denn diese sind aufgrund des schnellen Wachstums der Kleinen kaum getragen, sie sind frei von Schadstoffen, da sie bereits mehrere Male gewaschen wurden und man vermeidet Berge von Textilmüll. Insofern halte ich Secondhand für eine gute Möglichkeit bewusst etwas für unsere Umwelt zu tun. 

Der Kinderlosen-Rant

Freitag, Mai 20, 2016



Ich gebe zu, der Titel ist provokativ und er trifft natürlich nicht auf alle kinderlosen zu. Er umfasst überdies auch eine Gruppe Menschen, die bereits große Kinder haben, erwachsene Kinder oder solchen Nachwuchs, der bereits aus dem Gröbsten raus ist und es sind dann eben diese Menschen, die sich mal einfach nicht daran erinnern wollen wie es denn so ist als Mama mit einem oder mehreren kleinen Sprösslingen.

Gemeint sind hier aber auch alle Egoisten, die meinen, die Welt läge nur ihnen zu Füßen und alles dreht sich nur um sie. Ja, die Spezies begegnet immer wieder. Sie drängeln sich vor, klauen Parkplätze, behandeln Servicemitarbeiter herablassend.  Diese Kategorie Mensch überschneidet sich sehr, sehr oft mit einer bestimmten Gruppe kinderloser. Sie bilden irgendwie eine Schnittmenge der Ekelpakete. Manchmal könnte ich wirklich im Strahl kübeln. 

Der Körper nach der Schwangerschaft: Über Stereotypen und wahre Schönheit

Mittwoch, Mai 18, 2016



Die Geburt ist eine Naturgewalt, sie ist der Quell allen Lebens, durch sie kehren wir zu uns selbst, zu unserem Ursprung zurück. Nackt wurden wir geboren, nackt stoßen wir den Kreislauf des Lebens von neuem an. Es ist eine Urkraft, die in uns ist, die uns die Fähigkeit schenkt, über uns selbst hinauszuwachsen. Unser Körper ist ein Wunder: Er schenkt Leben und er verändert sich dabei: Wir werden schwerfällig, wir werden rund und geben ein Stück unseres alten Ichs dabei auf. 

Oftmals geht dieser Teil von uns verloren, bleibt auf der Wegstrecke der Schwangerschaft zurück und kommt nicht mehr wieder. Das mag zuerst wehmütig und traurig klingen; ich empfand es zumindest nach der Geburt so. Mein Körper hat sich gewandelt und ich gehöre nicht zu den Frauen, an denen die Schwangerschaft spurlos vorübergegangen ist.  Am Anfang fand ich es schlimm, heute habe ich erkannt, dass mein Körper mein Abbild ist. Er ist der öffentliche Teil von mir, das was meine Mitmenschen zuerst sehen. Er ist nun die ältere, etwas mitgenommenere Version meines jüngeren Ichs. 

Alle Mütter werden mir zustimmen, dass man spätestens beim Betreten des Kreissaales die Scham an der Eingangstür abgibt. Sämtliche Menschen sehen dich so wie du geschaffen bist, ein intimer Prozess findet unter den Augen von dutzenden Personen statt, die den Raum betreten und wieder verlassen.

Fair(er) und nachhaltig(er) leben - Ein Selbstversuch

Sonntag, Mai 15, 2016




Bevor ich eine treue Anhängerin von Mama-Blogs wurde und in diese mir neue Welt eintauchte, war ich eine stille aber eifrige Mitleserin von Fashionblogs. Auch heute verfolge ich diese ab und an, aber ich muss zugeben, dass ich mich damit sehr viel weniger als früher beschäftige.

Einer Bloggerin bin ich jedoch nach wie vor treu geblieben: Maddie von DariaDaria. Ich mag sie unglaublich gerne und für mich ist sie authentisch, sympathisch und einfach eine aufrichtige junge Frau, die ihren Weg geht. Nicht weniger beeindruckend ist für mich jedoch, dass sie sich von einer reinen Fashion- zu einer FAIR-Fashion-Bloggerin entwickelt hat. Sie lebt vegan und ist Verfechterin für nachhaltige Mode. Dass sie einen Nerv der Zeit getroffen hat, zeigt ihre große Fangemeinde.