Fremdsein

Dienstag, August 23, 2016




Fremdsein im eigenen Land. Dieses Gefühl ist mir vertraut. Aus meiner Kindheit, aus meinem Erwachsenenleben. Als Kind einer Italienerin und eines Deutschen in einer Kleinstadt aufgewachsen, spürte ich die Blicke der anderen, wenn meine Mutter mit mir unterwegs war. Man sah es mir an, das südländische Kind mit den dunklen Augen, dem dunklem Haar und dem olivenfarbigen Teint.  Die Leute musterten uns, wenn meine Mutter und ich in der Öffentlichkeit Italienisch miteinander sprachen. 

Noch heute spüre ich die auf uns gerichteten Blicke, die uns durchbohrten.  Deutsch lernte ich erst im Kindergarten sprechen. Meine Eltern unterhielten sich zuhause auf Italienisch und ich kann mich an meinen ersten Tag im Kindergarten erinnern, das Gefühl mich nicht verständigen zu können. Es war schlimm, doch auch recht bald überwunden. 

Dieses Anderssein, dieses Fremdsein, begleitete mich jedoch noch sehr lange. Es war immer das Gefühl nicht dazuzugehören, nicht ins Schema zu passen. Mein ausländischer, fremd klingender Name war nicht selten ein Hindernis. Oft falsch ausgesprochen sowohl von Erwachsenen als auch von Kindern. Es fiel mir schwer, es lastete auf mir. 

Eine Momentaufnahme

Dienstag, August 16, 2016



Ich hatte viele Ideen für neue Blogeinträge. Zwei Wochen Ferien eigneten sich ideal. Mäusekinds Papa und ich hatten uns gedacht, wir chillen auf Balkonien, unternehmen mit unserer Kleinen ein paar Tagesausflüge, werkeln ein wenig im Garten, ausspannen, schlafen, Freunde treffen… Und dann kam das Leben dazwischen. Ich wurde krank und lag richtig flach, dieses vier Tage komplett außer Gefecht sein, ausgeknockt. Wir mussten alles absagen. Ich habe wirklich fast 48 Stunden am Stück geschlafen. Der Körper holt sich manchmal mit Wucht, was er braucht. 

Für erholsame Träume braucht man eine gute Schlafunterlage (Werbung)*

Freitag, August 05, 2016


Schlafen ist für mich eine Notwendigkeit, seit unsere kleine Maus da ist, haben Erholungsphasen für mich einen noch höheren Stellenwert als jeh zuvor. Schlafen bedeutet für mich vor allem Regeneration pur, wenn ich zu wenig davon bekomme, was durchaus öfters vorkommt, fühle ich mich den ganzen Tag gerädert und einfach nur furchtbar. Dann wird der Tag eine Qual, kein Kaffee vermag es mich dann aus diesem Tief herauszuholen.

Alles Banane? Blogparade: Alltagsfehler, die man immer wieder macht

Mittwoch, August 03, 2016


Die liebe Beatrice Confuss hat zur passenden Blogparade aufgerufen: Alltagsfehler, die man immer wieder macht. Da geselle ich mich gerne dazu, gehört doch Chaos zu meinem Naturell. Das Thema passt wie die Faust aufs Auge sozusagen. Los geht's:

1.) Ich plane oft spontan, was auf den Tisch kommt, gehe einkaufen und vergesse die Hälfte davon in den Einkaufswagen zu legen. Ähm ja, da wird man aber auch immer so abgelenkt von allem möglichen Firlefanz und randaliernedem Kleinkind, da hilft auch eine Einkaufsliste nicht, die lasse ich nämlich in meinem Wahn und in meiner Hektik gerne mal auf dem Esstisch liegen. Gedächtnis war halt nie so meine Stärke.

Du bist doof, du darfst nicht mitspielen – Handgreiflichkeiten bei Kindern

Dienstag, August 02, 2016


Seit unsere Tochter auf der Welt ist, treffe ich mich regelmäßig mit anderen Mamis aus dem Geburtsvorbereitungskurs. Früher als wir alle noch in Elternzeit waren, fanden diese Treffen einmal in der Woche statt, heute sind unsere Zusammenkünfte zwar sporadischer aber nicht minder erfreulich, besonders weil die Kleinen nun miteinander immer mehr interagieren, sich füreinander interessieren und mittlerweile sogar zusammen spielen. Es macht große Freude zu sehen, wie sie Vertrauen in die Welt gewinnen, sich gegenseitig beschnuppern und sich inzwischen sogar kennen und begrüßen. Sie lernen Sozialverhalten, schauen sich vieles voneinander ab und erkunden ihr Umfeld.