Mädchen-Rosa, Jungen-Blau: Warum die Gender-Frage bei Kindern überbewertet wird

Freitag, März 24, 2017


Darf man Klischees bei Kindern fördern? Die gängige Meinung im Netz tendiert da eher zu einem NEIN. Genderspezifische Kleidung und Spielzeug haben oft einen fahlen Beigeschmack. Man presse die Kinder in eine Rolle, ohne ihnen die Freiheit zu lassen, sich selbst zu entfalten.

Das kann man ja ersteinmalmal so stehen lassen. Ein Traum von rosa Einhörnern tut auch mir in der in den Augen und in der Seele weh - ganz unbahängig vom Geschlecht es Kindes (und von so manchem Erwachsenen).

Allerdings ist mir bei unserem Kind sehr früh aufgefallen, dass sie von sich aus das Mädchenspielzeug bevorzugte. Während gleichaltirge Jungen zum Bagger griffen, interessierte sie sich bereits sehr früh für Puppen und Stofftiere. So erfreute sie sich an allen weiblichen Attributen, die die Puppenwelt hergab: Die großen Augen, die langen Haare, die bunten Kleidchen.  Es ist also auch irgendwo in der Natur des jeweiligen Kindes begründet, ob es sich vermehrt eher für Mächen- oder Jungenspielzeug interessiert. 

Happy Birthday mein Kind

Sonntag, März 19, 2017



Zwei Jahre - Im Flug sind sie vergangen. Ich weiß nicht, wo die Zeit geblieben ist, ich weiß nur, dass ich sie niemals missen will. All diese Höhen, all diese Tiefen, aber dennoch bleibt unterm Strich diese unendliche Dankbarkeit für dieses Leben mit Dir, das mein eigenes so wahnsinnig bereichert hat. 

Du hast mein Herz berührt, mein großes und doch noch so kleines Mädchen. Du bist klug und neugierig auf die Welt, lebensfroh und voller Tatendrang. Schon jetzt hast du deinen eigenen Kopf und weißt ganz genau was du willst. 
Manchmal testest du Grenzen aus, aber ich versuche so gut ich kann dir auch diese zu setzen, denn sie werden dir eines Tages Halt geben, mein Kind. Auch wenn du es jetzt noch nicht verstehst, es ist wichtig, dass du lernst, dass man sich nicht alles erlauben kann, ebenso wie man sich nicht alles gefallen lassen darf. Mein großer Wunsch ist es, dir auf deinem Weg zu einer selbstsicheren Persönlichkeit zu verhelfen, die ihre Stärken, aber auch ihre Schwächen kennt.

Zu einer Person, die Toleranz und Akzeptanz groß schreibt, aber diese auch für sich selbst einzufordern weiß. Ich wünsche mir Menschen auf deinem Weg, die dich inspirieren, die dich begleiten und dir zur Seite stehen. Aber auch die dir die Augen öffen, wenn es notwendig ist; die dir nicht nach dem Mund reden, sondern aufrichtig zu dir sind, auch wenn es manchmal weh tut. 

Mein langer Tag

Sonntag, März 12, 2017


Seit meinem letzten Blogpost ist nunmehr als ein Monat vergangen. Das liegt daran, dass ich unglaublich viel zu tun hatte und die Zeit wie im Nù verflogen ist. Im Moment habe ich vorlesungsfrei, aber keine Semesterferien im eigentlichen Sinne, sondern hospitiere für drei Wochen an einer Schule. Im Laufe des Studiums muss ich insgesamt vier Praktika durchlaufen, eines habe ich jetzt hinter mich gebracht. Check .

Zu Anfang war ich etwas aufgeregt, weil es doch irgendwie seltsam ist, wenn man mit 30 ++ als Praktikantin anfängt...aber meine Zweifel und Ängste waren vollkommen unbegründet und das Kollegium hat sich wirklich als total nett und hilfsbereit entpuppt. Ich wurde wirklich sehr herzlich aufgenommen, somit waren die Grundlagen für ein gutes Praktikum schon mal geschaffen :-).

Mutter werden ist nicht schwer, es zu sein dagegen sehr

Montag, Februar 06, 2017


Wenn ich an meine Tochter denke, dann fühle ich Liebe. Pure, tiefe, unendliche Liebe. Sie ist der Grund, der meinen Tag erhellt, egal wie schlimm und zermürbend er auch gewesen sein mag. Wenn sie mir ein Lächeln schenkt oder ihre Arme nach mir ausbreitet während sie freudestrahlend auf mich zurennt und ihre helle Stimme erklingt, dann geht mein Herz auf. Wenn sie ihr Köpfchen auf meine Schulter legt und "Mama lieb" murmelt, dann könnte ich vergehen vor Glück. Dann ist es so als würde mein Herz zerspringen vor Liebe. Jeden Tag bin ich dankbar für dieses wunderbare kleine Wesen, das immer größer wird und unser aller Welt komplett auf den Kopf gestellt hat.

Aber natürlich gibt es auch jene Tage, an denen alles schwer fällt. An denen man kaum noch Energie hat, sich selbst ins Bett zu schleppen, man keine Kraft mehr hat, das Kind in den Schlaf zu begleiten, einen Wutanfall abzudämpfen oder einfach nur ihrem Spiel- und Bewegungsdrang nachzukommen. Tage, an denen man sich gerne einfach nur verkrümeln würde unter die Decke, abgeschottet von der Welt. Auch diese Tage gibt es, an denen man ungeduldig und gereizt ist und unrecht handelt. Tage an denen man tadelt, zurechtweist, ermahnt. Diese Tage gibt es und sie wegzuleugnen wäre Selbstbetrug. Tage, an denen die Ungeduld Überhand nimmt, an denen nichts schnell und gut genug geht. An denen man all seine letzten Reserven zusammenkratzen muss, um nicht zu explodieren und sich zusammenreist. An denen man mal für ein zwei Stunden die Verantwortung gerne einfach mal abgeben würde. 

Abschied tut weh: Familienmoment Nr. 16

Mittwoch, Januar 25, 2017



Unser Familienmoment diese Woche ist eigentlich sehr traurig. Nachdem meine Mama, Mäusekinds Nonna, so plötzlich und unerwartet von uns gegangen ist, hat sie in unseren Herzen eine sehr große Lücke hinterlassen. 
Ihr Zimmer habe ich ersteinmal so gelassen wie es war, auf ihrem Nachtisch liegt noch alles genau so wie sie es hinterlassen hat, ihre Kleidung hängt noch im Schrank, ihre Bücher, alles ist unberührt. Ich habe einfach noch nicht das Herz, ihre persönlichen Dinge wegzugeben oder sie zu entsorgen. Ihre Pullis riechen noch nach ihrem Parfum...es ist einfach schwer.