Immer wieder Mittwochs: #Familienmoment

Mittwoch, Dezember 30, 2015

Durch Steffi von Kiwimama und Nätty von Bilderbuchbaby bin ich auf Katjas Aktion #Familienmoment auf Küstenkidsunterwegs aufmerksam geworden, bei dem man jeden Mittwoch die schönsten Momente der Woche rekapituliert. 
Für mich gibt es seit ich Mama bin jeden Tag unzählige Glücksmomente, ein Lächeln meiner Tochter, reicht schon aus und mein Mamaherz tanzt und zerspringt fast vor Glück und alle nicht so schönen Ereignisse sind auf einen Schlag einfach vergessen! Ja, so ist das. Ich hätte ja niemals von mir gedacht, dass ich jemals so sentimental sein würde. 

Aber nun zum absoluten tollsten Lieblingsmoment in dieser Woche:

Mein erster Geburtstag als Mama

Montag, Dezember 28, 2015



In der Grundschule nannte mich meine Lehrerin das Christkind, weil ich um die Weihnachtszeit Geburtstag hatte. Viele Jahre fand ich es nicht so schön, kurz nach Weihnachten Geburtstag zu feiern, denn meist bekam ich die unliebsamen Weihnachtsgeschenke der anderen weitergereicht. Als ich dann erwachsen wurde, wusste ich die Vorzüge wieder zu genießen, denn die meisten haben zwischen den Jahren frei und so hatten alle immer Zeit mit mir auf das neue Lebensjahr anzustoßen. Besonders als junge Erwachsene im Partyfieber lud ich gerne alle Freunde ein. Das war eine schöne und aufregende Zeit. Meine Sturm und Drang Jahre sozusagen. Auf der anderen Seite, konnte man kulinarisch irgendwie wenig Begeisterung hervorrufen, denn alle waren bereits durch die Weihnachtsfeiertage übersättigt. In den letzten Jahren habe ich meinen Geburtstag gar nicht mehr in Gesellschaft gefeiert. Ich wollte den  Stress mit  Backen und Kochen und den anschließenden Aufräumaktionen vermeiden und so haben uns mein Mann und ich meist immer einen schönen Tag gemacht, sind weggefahren, haben etwas Schönes unternommen, waren Essen und anschließend  im Kino. So auch letztes Jahr als ich hochschwanger unser Mäusekind erwartete. Zuerst waren wir bei unserm Lieblingsgriechen, dann schauten wir uns im Kino den Film „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ an.

Baby Apfel-Dinkel-Kekse

Dienstag, Dezember 22, 2015




Mami hat mal wieder gebacken. Diesmal für die Kleinen! Was? Apfel-Dinkel-Kekse! Da wir uns an Weihnachten mit vielen Leckereien und Süßigkeiten in Weihnachtsstimmung futtern, kaut Baby meist nur an Banane oder Babykeksen aus dem Drogeriemarkt. Warum nicht also auch leckere, gesunde Kekse für den Nachwuchs kreieren?  Weihnachten soll ja ein kulinarisches Highlight für alle sein. :-) Geeignet sind die Kekse für Babys ab 8 Monaten.

Familienmanagerin oder der ganz normale Wahnsinn

Sonntag, Dezember 20, 2015




Mutter wird man nicht über Nacht.  Nach 10 monatiger langer Vorbereitungszeit wird man dann am Ende doch ins kalte Wasser geworfen. Und zwar richtig mit Wucht. Nun gut, ich war eigentlich nie so naiv zu glauben, Elternschaft sei ein Spaziergang. Aber irgendwie ging ich in meinem unverbesserlichen Idealismus fest davon aus, dass die meisten Eltern übertreiben.  Ja, ja , dachte ich mir immer insgeheim, hatten die denn vorher noch nie Stress? Im Beruf oder privat? Kann doch gar nicht sein, oder ist nur mein Leben besonders turbulent und alle anderen ruhen wie Buddha in sich selbst?  Haben die denn alle noch kein Haus gebaut oder Druck auf der Arbeit gehabt? Doch! Aber die meisten bauen nachdem sie Kinder haben und dann sind sie schon stresserprobt. Diese Erkenntnis leuchtet mir erst jetzt ein. Nachdem man ein Kind hat, geht man potentielle Stressquellen anders an. Mit mehr Verstand, mit mehr Kalkül, mit weniger Impulsivität und mit einer großen Portion mehr Gelassenheit.  Davon bin ich heute mehr als überzeugt. Eltern zu werden ist ein prima Coaching für alle anderen Lebensbereiche. Relativ schnell eignet man sich sämtliche Soft Skills an, die einen für Topmanagerposten qualifizieren. 

Weihnachtsgeschenkideen für die Kleinen #Kooperation mit #Gutscheincode

Freitag, Dezember 18, 2015


In nunmehr einer Woche steht das Weihnachtsfest vor der Tür und vielleicht ist der eine oder andere immer noch auf der Suche nach dem passendem Geschenk für die Kleinen. Vor allem Freunde und Verwandte stellen oft die Frage, mit was sie dem Nachwuchs beglücken könnten. Die Flut an Artikeln macht es schwer, das Passende zu finden.

Eine Ode an das Stillen

Donnerstag, Dezember 17, 2015

(c) panthermedia.net / Arne Trautmann


Bevor ich schwanger war, fand ich den Gedanken seltsam, ein kleines Wesen an meiner Brust zu nähren. Ich dachte, mein Körper würde dadurch irgendwie fremdbestimmt werden. Als dann unsere Tochter auf der Welt war,

#madewithlove: Lebkuchensirup

Samstag, Dezember 12, 2015



Vollends in der Weihnachtsbäckerei angekommen, möchte ich euch heute ein Rezept zeigen, dass sich wunderbar zum Verfeinern von Kaffee, Tee und Süßspeißen eignet und auch als Geschenk eine gute Figur macht. LEBKUCHENSIRUP! Er passt herrlich zu Vanilleeis oder in ein weihnachtliches Tiramisu, verzaubert schnöden Caffè Latte oder Kakao in ein leckeres Wintergetränk mit herrlich würzigen Aromen.

Weihnachtsstress oder Warten auf die schönste Zeit des Jahres

Mittwoch, Dezember 09, 2015


Weihnachten hat für mich zwei Seiten der Medaille: Einerseits verbinde ich damit die schönsten Kindheitserinnerungen, auf der anderen Seite löst es bei mir, seit ich selbst erwachsen bin (also schon seit geraumer Zeit ;-), Stressgefühle aus. Seit Jahren komme ich erst an Heiligabend wirklich in Weihnachsstimmung, weil berufliche und private Verpflichtungen meist so viel Raum einnehmen, dass für weihnachtliche Gefühle immer wenig übrig blieb. Zuerst war es das Studium, meist immer kurz vor den Ferien stand ein Referat oder eine Prüfung an, später waren es die wichtigen Datelines auf der Arbeit, die jegliche vorweihnachtliche Begeisterung zunichte machten.

Bis einer heult

Freitag, Dezember 04, 2015



Weinen ist bei Babys Ausdruck für jegliches Unbehagen: Schmerzen, Müdigkeit, Unwohlsein, Hunger, Frust. Sie können sich nur so Gehör verschaffen. Sobald Baby weint, eilen wir herbei, versuchen alles, damit es dem kleinen Geschöpf wieder gut geht. 
Aber wer kümmert sich um uns, wenn wir müde, erschöpft, traurig, gefrustet sind? Kennt ihr das auch? Manchmal sind die Tage hart. Hart vor Anstrengung, hart vor Stress, hart vor Übermüdung. Manchmal ist man einfach nur den Tränen nahe.

Eltern allein zuhause? Silvester mit Baby

Dienstag, Dezember 01, 2015


Es ist ein ziemliche großes Dilemma, das erste Silvester mit Baby. Und wahrscheinlich nicht nur dieses erste Silvester, sondern noch einge darauf folgende bis die Kleinen aus dem gröbsten raus sind. Aber wann sind sie das überhaupt, vielleicht so mit 18 Jahren ?!? ;-)
Nein, im Ernst, es ist unsere erste Silvesterfeier mit Säugling und alles ist anders als in den vergangenen Jahren, denn unsere Tochter hat feste Zubettgehzeiten und einen wirklich sehr leichten Schlaf. Nun überlegen wir, wie wir den Übergang vom alten ins neue Jahr verbringen sollen.

Willkommen zu hause! Vorbereitungen auf den neuen Erdenbürger

Samstag, November 28, 2015




In der Schwangerschaft hat man mehrere Monate Zeit, sich auf das kleine Wesen vorzubereiten und man möchte, dass bei seiner Ankunft alles perfekt ist. Strampler und Kleidung werden gekauft, man verfällt dem Deko-Rausch und weiß im Endeffekt aber auch gar nicht so genau, was man wirklich braucht und was nur sogenannte "Gimmicks" sind. Im Folgendem möchte ich an dieser Stelle ein paar kleine Ratschläge geben, die aus meinen Erfahrungen entstanden sind und die vielleicht für die eine oder andere unter euch von Nutzen sein können.

Das Leben davor

Mittwoch, November 25, 2015


Wie war mein Leben vor Dir? Wie roch die kalte Morgenluft, wenn ich meist in Hektik das Haus verlies? Nochmals meine Tasche durchwühlte, ob ich auch nichts vergessen hatte? Die Aufregung bevor ich den Raum betrat? Wieviel wogen die Blicke der Anderen während meines Vortrages? Die Erleichterung, wenn mein Vorgesetzer anerkennend nickte?

Mach ich nicht! - Mach ich doch?! Die drei größten Mama-Lügen

Samstag, November 21, 2015


Wir sind ja alle [in der Regel] recht selbstbewusst in unseren Entscheidungen und versuchen diese mehr oder minder konsequent umzusetzen. Wir haben bestimmte Werte, Vorstellungen, die wir vertreten, leben und verteidigen.Bevor ich Mutter wurde, hatte auch ich ganz bestimmte Ansichten über meinen Umgang mit dem Nachwuchs. Ich war mir ganz sicher, dass ich dieses so und jenes so handhaben würde. Da hatte ich ehrlich gesagt nur eine verklärte Vorstellung von der Kombinierbarkeit von Idealen und Realität. Beide geraten nämlich im echten Leben oft aneinander und meist zieht der Idealismus den kürzeren.Hier kommen die TOP 3 der größten Mamalügen, die mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ganz schnell über den Haufen geworden werden:

Weihnachtsstress - oder wieviel Dinge braucht das Kind?

Mittwoch, November 18, 2015


Alle Jahre wieder, kurz vor Weihnachten, artet die Geschenkesuche für sämtliche Verwandten und Freunde in Chaos und Hektik aus. Seltsamerweise stresst mich insbesondere die Suche nach geeigneten Präsenten für die Verwandtschaft, meist erledige ich alles kurz vor Ende und bin froh, wenn ich am 23. alles verpackt habe.
Dieses Jahr ist ein ganz besonderes Fest, weil wir nun ein Familienmitglied mehr unter uns haben :-). An Weihnachten wird unsere Tochter 9 Monate alt sein. Was schenkt man einem so kleinen Menschen? Kann er damit etwas anfangen? Sich später erinnern, die Freude auskosten, "ohhh toll, Geschenke"? Ganz sicher nicht, weil sie einfach noch viel zu klein ist. Aber dennoch wird es Geschenke geben, denn sie gehören ja zum Fest. Es gibt unzählige Angebotsvielfalt in jedem Schaufenster, in allen Onlineshops. Die Auswahl fällt schwer, die Masse überfordert. Meiner Ansicht nach muss man sich nicht in Unkosten stürzen, denn ein Säugling (was sie definitiv noch ist) kann materielle Werte zum Glück noch nicht erfassen. Es erfreut sich an den simpelsten kleinen Dingen, alles Neue ist ersteinmal spannend und interessant.

[Ohne] Papa [alles] doof?

Samstag, November 14, 2015


Teilzeitmutter hat ihrem Frust mal freien Lauf gelassen und zur Blogparade: "Problemfall Mann" aufgerufen. Darin beschreibt sie die in ihren Augen ungerechte Aufgabenverteilung in ihrer klassischen Mutter/Vater/Kind-Konstellation und fordert andere Mama-Blogger auf, "ordentlich abzulästern und die objektive Wahrheit aus den Augen zu verlieren".
Darf man das? Seinen Partner so publik anprangern?
In unserer Gesellschaft darf man eigentlich fast alles, jeder nach seinem Dafürhalten. Die Frage lautet vielmehr, ob sich das gehört. Meine Meinung ist "Nein". Ich bin in dieser Hinsicht sehr konservativ, vieles was heute in der Öffentlichkeit dargeboten wird, empfinde ich als zu privat, um es so offen kundzutun. Aber im Grunde, muss ja jeder für sich selbst definieren, wo er seine Grenze zieht, was ihm heilig ist.
Doch das ist hier nicht das eigentliche Thema, vielmehr geht es um den Kern, dass wir Mütter auch mal ordentlich gefrustet sind.

Throwback-Friday: Das dritte Trimester der Schwangerschaft

Freitag, November 13, 2015

Das letzte Trimester der Schwangerschaft empfand ich als sehr anstrengend und kräftezehrend. Vor allem das letzte Drittel davon wurde ich von vielen Zipperlein geplagt.

Beckenboden in Shape - warum Rückbildung auch für Sportmuffel Sinn macht

Mittwoch, November 11, 2015

Leider war ich schon immer ein Sportmuffel. Nicht, dass wir es nicht einige Male miteinander versucht hätten, der Sport und ich. Wie sagt man so schön: Ich war "stets bemüht" an unserer Beziehung zu Arbeiten. Aber guter Wille alleine reicht ja meist nicht. Verständnis und Treue, Disziplin, Durchhaltevermögen, Ehrgeiz spielen eine wichtige Rolle. Eigenschaften, die ich bereits für andere Lebensbereiche aufwende und somit leider für den Sport nur noch geringfügig vorhanden sind. Also, ich weiß wirklich nicht, woran das liegt. So viele Anläufe habe ich gestartet.

Familienbett oder wie erobere ich unser Schlafzimmer zurück

Samstag, November 07, 2015

Seit ich Mutter bin, sehe ich mich ständig mit neuen Themen konfrontiert, von denen ich zuvor noch nie etwas gehört hatte bzw. die davor nicht in meinem Universum relevant oder gar existent waren.
Familienbett ist so ein Thema aus dieser Kategorie.
Als unser Mädchen geboren wurde, fiel es mir unglaublich schwer, sie in der Nacht neben mir schlafen zu lassen. Ich kann nicht genau erklären warum, aber ich schlief unglaublich schlecht, zuweilen gar nicht, total verquert und angespannt mit daraus resultierenden Nackenschmerzen. Ich hatte Angst, sie im Schlaf zu überrollen, oder dass meine Decke ihr die Luft abschnüren könnte.
Einige Nächte habe ich so verbracht. Mein kleines Bündel selig schlafend neben mir, während ich kein Auge zugemacht habe. Zu Beginn brauchte sie diese Nähe, sobald ich sie in das Beistellbettchen legte, wachte sie auf, schrie und weinte. Also gewährte ich ihr Begehren und legte sie an meine Seite. Meine Sorgen erwiesen sich als vollkommen unbegründet, als Mutter hat man einen eingebauten Sensor, der im Schlaf sofort aktiviert wird. Keine Ahnung warum, aber er ist ab Geburt einfach plötzlich vorhanden.

Zu Tisch bitte! Kulinarische Entdeckungen für Groß und Klein

Mittwoch, November 04, 2015


Von Babys verhaltenen Enthusiasmus, was die Nahrungsaufnahme betrifft, habe ich bereits vor nicht zu langer Zeit berichtet. (Den Beitrag findet ihr hier).
Das Kochen habe ich aufgegeben, denn nichts schmeckte. Zehn liebevoll vorgekochte Tiefkühleinzelportionen wanderten in den Müll, nachdem mir Mäusekind bereits alle drei Breivarianten ausgespuckt hatte. Ich habe mich schließlich dazu entschlossen, Gläschen zu füttern. Ich probiere diverse Sorten und was sie mag und mit einem Hauch Wohlwollen toleriert wird, wandert  auf die Favoritenliste und wird erneut gekauft.

Nominiert für den "Liebster Award" - Danke!

Freitag, Oktober 30, 2015




Diese Woche lernte ich den "Liebster Award" kennen. Es handelt sich dabei um einen Award von Bloggern für Blogger, der dazu dient, den Lieblingsblog vorzustellen und somit auch Einblicke in neue Blogs zu gewähren, die man vielleicht vorher noch nicht kannte. Der Award bietet eine  tolle Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen und Einblick in interessante Blogs zu erhalten.

Mein Baby wird Groß: Tast- und Koordinationsspiele für die Kleinen

Montag, Oktober 26, 2015


Seit Baby auf der Welt ist,  kommen wir aus den "Ohhhs" und "Ahhhs" gar nicht mehr heraus. Die Entwicklung geht so unglaublich schnell, dass wir kaum fassen können, wie rasend die Fortschritte sind. Robbte sie vor Kurzem noch durch die Wohnung, konnte sie bereits am Tag darauf krabbeln. Wieder einige Tage später, konnte sie sich von selbst im Laufstall an den Gitterstäben hochziehen. 

Mittlerweile können wir sie nicht mehr aus den Augen lassen, weil sie blitzschnell durch die Wohnung flitzt und zielgerecht den Hundenapf, diverse Kabel oder Steckdosen anvisiert und ansteuert. Die kleine Maus will immer Beschäftigung und das ist auch verständlich, es gibt ja soooo viel zu entdecken. 

Ich möchte euch hier drei kleine simple Spiele aufzeigen, die ohne viel Aufwand realisiert werden können, den Kleinen viel Spaß bereiten und zugleich Motorik und Tastsinn fördern.

Soulfood zur Einstimmung auf den Winter - Der beste Gugelhupf der Welt

Mittwoch, Oktober 21, 2015


Ich mag in der Regel keine aufwändigen Rezepte. Je simpler, desto schmackhafter und unverfälschter entfaltet sich in meinen Augen der Geschmack. 

Das folgende Rezept besitzt eine sehr überschaubare Zutatenliste, der Prozess bis zum fertigen Kuchen ist hingegen recht langwierig. Doch es lohnt sich. Der Teig wird wunderbar luftig und er schmeckt herrlich zart und fein. Er erinnert an einen lockeren, ganz leichten Briocheteig. Ideal für die herbstliche Kaffeetafel. Das Rezept stammt aus dem Backbuch Patisserie (1) des grandiosen französichen Konditors Christophe Felder.

Familienidyll und andere Katastrophen

Samstag, Oktober 17, 2015


ohhh, kaputt :-(
Familienidyll hin oder her, manchmal ist es bei uns zuhause seit Mäusekind alias Terrorkeks die Herrschaft übernommen hat, gar nicht mehr ganz so idyllisch.
Zum Beispiel, wenn Mama die Nacht über abwechselnd von randalierendem Baby und schnarchendem Papa in Schach gehalten wurde.
Oder wenn der backfrische Kuchen auf dem Weg zum Kühlschrank unschön den Abgang auf den Küchenboden macht, weil Babys urplötzliches Geschrei Mama wie ein Blitz durch Mark und Bein fährt.
Wenn Baby beschließt, die teuere Buchsammlung von Mama mit viel Elan und wenig Vorsicht aus dem Regal zu pfeffern.
Oder ihre Kette in Augenschein genommen hat und sich Babys Zerstörungswut, ähm Pardon, Erkundungsfreudigkeit, ihren Weg zu Mamas liebgewonnen hedonistischen Schnickschnack bahnt.

"Drama, Baby, Drama" oder "Lektionen in B(r)eikost für Unbeholfene"

Mittwoch, Oktober 14, 2015




Ach, was hab ich mich gefreut, auf Babys ersten Brei. Habe Karotten geputzt, geschnibbelt, gegart und mit ganz viel Liebe puriert. Habe unser Mäuschen feierlich auf den Sitzverkleinerer des Hochstuhls positioniert, das Lätzchen umgebunden, Breichen ins Schüsselchen fein angerührt, erwartungsvoll Löffelchen zum Mund geführt und .... Entsetzensschreie geerntet. 

Tränen und Gebrüll, als wollte ich mein Kind vergiften. Tja, war wohl nix. Ich war enttäuscht, das Baby verstört. Eine halbe Stunde hat es gedauert, bis ich sie von diesem Lebensmittelschock beruhigen konnte. Nun gut, dachte ich, vielleicht war es etwas zu früh mit knapp fünf Monaten. Also habe ich das Projekt Brei ersteinmal auf Eis gelegt und weitere drei Wochen gewartet.

Auskotzen oder Runterschlucken?

Freitag, Oktober 09, 2015




Provokation schockiert, begeistert, eckt an, polarisiert. Auf jeden Fall entfacht sie ihre Wirkung, wie obige Überschrift. Die Neugier ist geweckt, man bleibt "hängen". 
Auf diesem Prinzip fußen auch die Bücher von Charlotte Roche. Peinlichkeiten garniert mit jeder Menge Ausdrücken aus der Fäkalsprache erreichen ein millionenweites Publikum. Die Quote passt. 
Auch Frau Roches neustes Werk geht seinen gewohnten Gang, basiert auf bekannte erfolgsorientierte Schemata. In "Mädchen für alles" tauchen wir in die Welt einer gelangweilten Mutter ein. Diese engagiert ein gutaussehendes Kindermädchen, beansprucht es jedoch letzten Endes für sich alleine, bandelt mit ihr an, versucht sie zu verführen, aus Angst, ihr Mann könnte ihr zuvorkommen.

Muttergefühle - eine Liebeserklärung an mein Kind

Mittwoch, Oktober 07, 2015




Mutter zu werden verändert einfach alles. Nichts ist mehr wie es je zuvor war. Alles dreht sich um diesen kleinen neuen Menschen, der alle Aufmerksamkeit, Liebe und Zuneigung braucht, die wir nur geben können. Mein Leben war zugegebnermaßen nicht immer geradlinig, aber immer bestrebt es zu sein. Was habe ich stets für einen enormen Druck aufgebaut, mich gestresst, gehetzt, um Erwartungen zu erfüllen, Termine einzuhalten, Bestleistungen zu erbringen! 
Und nun sehe ich dieses kleine Bündel Mensch und bin entwaffnet. Entwaffnet vor Liebe, Ehrfurcht, Zuneigung. Mein Panzer ist geschmolzen, hat sich über Nacht in Luft aufgelöst. Zu sehen wie jeder Tag eine Eroberung, eine Wagnis, ein Abenteuer ist.

#ProjektMamaStillt

Samstag, Oktober 03, 2015


© Dennis Stebner 2015. Alle Bildrechte liegen beim Fotografen. Die Vervielfätigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe ist ohne die Zustimmung des Urhebers nicht erlaubt. 
Stillen ist in unserer Gesellschaft leider nicht salonfähig. Erst kürzlich entfachte erneut die Debatte um das Stillen in der Öffentlichkeit, weil eine Mutter gebeten wurde, ein Boadrestaurant der Deutschen Bahn zu verlassen: Die Passagiere fühlten sich durch das Füttern ihres Babys an der Brust belästigt. Auf der einen Seite wird das Stillen zum Glück wieder hochgehalten, denn Muttermilch ist nun das Beste für das Kind, auf der anderen Seite soll man dies aber gefälligst im stillen Kämmerlein tun.

Throwback friday: Das zweite Trimester der Schwangerschaft

Freitag, September 25, 2015



Das zweite Trimester der Schwangerschaft habe ich als sehr schön in Erinnerung. Die Schwangerschaft war nun "offiziell" und bei jedem Untersuchungstermin fieberte ich neuen Aufnahmen unserer Tochter entgegen. Mein Bauch zeichnete sich immer deutlicher ab, bis er schließich nicht mehr zu übersehen war.

Easy-Peasy-Puddingkuchen

Samstag, September 19, 2015


Zeit mal wieder ein Backrezept zum Besten zu geben. Diesmal einen kinderleichten Puddingkuchen, der im Handumdrehen ohne viel Schnick-Schnack die Sonntagskaffetafel bereichert. 
Jeder hat die Zutaten zuhause, so dass er schnell und spontan gezaubert werden kann :-). 
Der Clou ist, dass er beim Backen drei Schichten bildet: Boden, Creme und Kuchen, alles aus einem Teig. Das Geheimnis ist die niedrige Backtemperatur. Auf gehts!

Und täglich grüßt das Murmeltier

Dienstag, September 15, 2015

Es gibt sie diese Tage, an denen so gar nichts richtig gelingen mag. Als wäre der Wurm dirn. Kein einziges Highlight, eher eine Aneinanderreihung von Pleiten, Pech und Pannen. Am liebsten würde man den Tag im Schnelldurchlauf vorspulen, damit die Misere ein Ende hat.  Oder es geschieht etwas, was einem wirklich den Tag vermiest, diese EINE Auseinandersetzung, das EINE suffisante Wort, die EINE patzige Bemerkung. Ungeachtet dessen, ob nur eine Folge oder nur eine einzige unerwartete Unanehmlichkeit unseren Gemütszustand zum Kippen bringt, ärgerlich ist es allemal. Ich hasse solche Tage. Leider gehöre ich nicht zur Sorte, die schnell alles ad acta legt und zur Tagesordnung übergeht. Ich muss erstmal Dampf ablassen. Runterkommen. Das kann dauern. 

Dann gibt es da aber auch die Schicksalsschläge. Die einem den Boden unter den Füßen wegreisen im freien Fall. Von denen man glaubt, sie niemals überwinden zu können, weil der Aufprall zu gewaltig ist. Ich wünsche diese Erfahrung niemanden. Nicht meinem ärgsten Feind. Und dennoch habe ich sie erlebt und bin jeden Morgen aufgestanden, habe den Tag überwunden, bin erschöpft am Abend ins Bett gefallen. Und wieder aufgestanden, jeden Tag von neuem bis irgendwann der Schmerz dumpfer wurde. Bis ich plötzlich wieder zuerst Lächeln, dann wieder Lachen konnte. 

Diese schlimme Zeit hat mich Demut gelehrt, vor dem Leben, vor den Menschen, die mir nahe stehen. Ohne Ihre Hilfe, hätte ich das alles nicht geschafft. Es hat mir die Augen geöffnet, dass die kleinen Alltagsmiseren, nichtig sind. Ich gebe zu, ich ärgere mich immer noch, aber lange nicht mehr so sehr und intensiv wie früher. 

Ich öffne meine Augen und sehe mein Leben, wie gesegnet ich bin: Mit meiner großen Liebe, meiner wunderbaren Tochter, den lieben Menschen um mich herum, die mir Halt geben und mein Leben bereichern. Dafür bin ich dankbar. Sie sind der Kraftstoff, die meinen Motor am Laufen halten. Sie haben mir gezeigt, dass es nicht relevant ist, welcher Idiot gerade seinen Frust ablässt, wer dünner, schöner, reicher, erfolgreicher ist. Das ist alles unwichtig. Die Sonne im Herzen kann einem keine Kleidergröße, kein Auto und auch nicht die Karriereleiter schenken. 

Dummes Geschwätz überhöre ich so gut ich kann; oft empfinde ich großes Mitleid für diese große Oberflächlichkeit, die mir so oft begegnet. Ich weiß, dass mein Leben tief ist. Facettenreich. In den Augen anderer nicht perfekt, für mich jedoch genau richtig. Dafür möchte ich Danke sagen und jeden Moment davon festhalten so lange ich kann. 

Alles Liebe
Anna

Das schreiende Baby - Wege aus dem Schreialltag

Sonntag, September 06, 2015



Babys weinen. Oft. Koliken, Zahnschmerzen, Übermüdung, Reizüberflutung, Hunger, fehlende Nähe. Das sind nur einige Gründe, die Weinen auslösen können. Manchmal kann die Ursache schnell gefunden und ihr entgegengewirkt werden, andere Male hingegen kommt es zu einem Schreikreislauf bei dem sich das Baby kaum mehr beruhigen lässt, es nicht mehr zur Ruhe findet. Das ist nervenzehrend. Denn obwohl unsere Liebe gegenüber diesem kleinen Wesen grenzenlos ist, und wir unser bestes geben, sind auch wir nur Menschen, die immer wieder an ihre Grenzen stoßen. Schlafmangel, Erschöpfung begleitet durch die schrillen Schreie, treiben einen teilweise in den Wahnsinn. Über die Monate hinweg, haben auch wir diverse lange Nächte, Abende, Tage mit einem unruhigen, sich nicht mehr zu beruhigen wollenden Baby verbracht. Die Ursachen variierten mit zunehmenden Alter. Im folgenden möchte ich euch einige Wege aufweisen, die unserer Tochter geholfen haben, zu entspannen.

Throwback friday: Das erste Trimester der Schwangerschaft

Freitag, August 28, 2015



3. Schwangerschaftsmonat
Bevor der Freitag wieder vorbei ist, kommt hier noch schnell einen Post aus der Rubrik Look back Friday. Heute soll es um die ersten drei Monate der Schwangerschaft gehen und wie ich sie erlebt habe.

Layer-Cake - schnelle Köstlichkeit mit Eindruckseffekt

Mittwoch, August 26, 2015


Wie ich ja bereits im Vorfeld erwähnt hatte, haben viele liebe Menschen dazu beigetragen, dass es zur Taufe unserer kleinen Maus, einige süße Naschereien gab. Auch ich habe mich mit zwei  Kuchen beteiligt. Heute möchte ich euch - angeregt von dem Rezept von Corinna von since-we-met - meine Version des Layer-Cakes zeigen. 
Das Rezept habe ich etwas abgewandelt, da ich eine große Torte machen wollte, das Original jedoch mit einem Durchmesser von 15 cm relativ klein ist. Aufgrund der Vielzahl von Gästen, habe ich  es eine größere Menge Teig benötigt.

Die Taufe - Teil 3: Die Blumendekoration

Mittwoch, August 19, 2015


Heute möchte ich euch zeigen, wie man mit relativ wenig Aufwand eine schöne Blumendekoration für die festliche Anlässe zusammenstellt. Für die Taufe unserer Kleinen wollte ich eine schlichte, edle Tischdeko, die dem Anlaß gerecht wird. Insgesamt mussten 12 Tische dekoriert werden. Da ich nicht so viele Vasen besitze, bin ich auf die Idee gekommen, Einmachgläser zu verwenden.

Die Taufe - Teil 2: Das Outfit

Samstag, August 15, 2015



Der Countdown läüft: Nur noch ein Tag bis zum Event und es gab heute noch so unendlich viel zu organisieren. Den ganzen Tag war Kuchenbacken angesagt und nachdem die bestellten Blumen vom Floristen abgeholt wurden, ging es an das Zusammenstecken der Tischdekorationen. Die Sitzordnung und die Platzkärtchen standen auch noch auf dem Programm. Obwohl diese Dinge erst kurz vorher erledigt werden konnten, standen die Outfits für unsere Maus und mir schon seit Wochen fest.
Für unsere Tochter wollte ich kein typisches Taufkleid, das sie nur einmal tragen wird.

Die Taufe -Teil 1- Organisation und Planung

Freitag, August 07, 2015



Die Taufe unserer kleinen Maus steht in weniger als zwei Wochen vor der Tür. Es ist das erste große Fest zu ihren Ehren und es bedarf einiges an Organisation, wie im Grunde alle größeren Feierlichkeiten. Ich möchte euch einen kleinen Einblick geben, wie ich an die Planung rangegangen bin, vielleicht kann es ja für den einen oder anderen von euch als kleine Hilfestellung oder Anregung behilflich sein.

Die kleine Suche nach dem Glück

Donnerstag, Juli 30, 2015


Mit dem Alter wird man vernünftiger und besonnener. Man ist geerdet, wer Glück hat, ist endlich angekommen, nicht mehr rastlos auf der Suche nach dem ganz, ganz großen Glück. Im besten Fall, weil er es schon gefunden hat, im schlechtesten, weil er resigniert und sich abgefunden hat. Letzteres ist traurig. Denn das Leben ist so facettenreich und hat noch so viel zu bieten.
Natürlich leben wir nicht das Partyleben aus unseren 20ern. Wir gleiten nicht mehr in den Tag hinein, von Party zu Party, von Abenteuer zu Abenteuer. Nein, ab einem gewissen Alter übt diese Art Leben wenig Reiz aus. Denn die Verpflichtungen des Alltags nehmen immer mehr zu. So viele nie zu enden scheinende To-Do-Listen, die abgearbeitet werden müssen. Das kann bedrücken. So sehr, dass man die kleinen Dinge übersieht und sich im Labyrinth des Alltäglichen verliert.

Aus dem Mami-Alltag: Krank mit Baby

Dienstag, Juli 28, 2015




Es hat mich also erwischt! Krank. Allein. Mit Baby. Weit und breit keiner, der mir etwas abnehmen könnte. Ich hatte schon lange berfürchtet, dass früher oder später dieser Tag kommen wird: Vor drei Tagen war es leider soweit. Schlapp fühlte ich mich. Bauchkrämpfe, Fieber, alles nicht schön. Noch weniger schön, wenn man ein kleines Baby zu versorgen hat, das darauf keine Rücksicht nehmen kann. Schon in der Nacht merkte ich, dass es mir nicht wohl war, doch ich wünschte mir, es auschlafen zu können. Ich hoffte vergebens. Am Morgen fing es dann richtig an. Literweise Tee und viel Zweiback standen auf der Speißekarte, um meinen Magen zu beruhigen. Obwohl ich keinen Hunger hatte, zwang ich mich dazu, denn ich sollte doch als stillende Mami bei Kräften bleiben.

Die Mami-Figur - ein Wunder der Natur

Sonntag, Juli 19, 2015


Nunmehr vier Monate sind seit der Geburt vergangen. Die Schwangerschaft hat einige Spuren auf meinem Körper hinterlassen. Abgesehen davon, dass Augenringe nun meine ständigen Begleiter sind, ist auch der Rest stark in Mitleidenschaft gezogen worden: Trotz Rückbildungsgymnastik ist mein Bauch nicht mehr so straff (vielleicht war er es davor auch nicht sonderlich, aber jetzt ist er es noch weniger), meine Beckenknochen haben sich verschoben und die alten Hosen mögen immer noch nicht richtig sitzen. Auch die alten Oberteile passen nur begrenzt, denn durch das Stillen habe ich eine Körpchengöße mehr bekommen (was vielleicht nicht das schlechteste ist ;-))
Hartnäckig kleben noch 6 Kilo zuviel auf meinen Rippen. Das erhoffte Abnehmen durch das Stillen, wie es von so vielen prophezeit wurde, ist bei mir auch ausgeblieben, denn ich habe wirklich großen HUNGER! STÄNDIG! Ja, so ganz einfach ist es nicht, wieder in Form zu kommen, besonders wenn man nicht sehr sportaffin ist und es auch zuvor nie war.

Throwback Friday - Heute vor einem Jahr

Freitag, Juli 17, 2015



Heute vor einem Jahr, am 17.07.2014, um kurz 6.00 Uhr in der Früh, hielt ich den positiven Schwangerschaftstest in den Händen. Die Erinnerung daran ist noch so präsent als wäre es erst gestern gewesen. Obwohl der Wecker erst um sieben Uhr klingeln sollte, war ich urplötzlich hellwach. Ich hatte nicht vorgehabt einen Test zu machen, aber mein Inneres drängte gerade dazu.

DIY - Taufeinladungen

Freitag, Juni 26, 2015



Lange habe ich überlegt, wie und wann wir unsere Kleine taufen lassen sollen. Mein Wunschtermin wäre der 14. August gewesen - unser Hochzeitstag. Leider ging das aus organisatorischen Gründen nicht und so ist der Termin nun zwei Tage später angedacht. Es handelt sich um das erste große Fest ihr zu Ehren und so soll der Tag auch etwas besonderes werden. Nachdem die Kirche und die Räumlichkeiten für die Feier nun endlich gefunden sind, geht es nun um die Organisation des Tages. Bei den Einladungen wollte ich nicht immer diese klischeehaften Druckkarten mit Babybild, die man online bestellen kann. Ich wollte etwas besonderes mit Liebe zum Detail.

Mutterglück – oder das alltägliche Karussell der Gefühle

Freitag, Mai 08, 2015



Regretting motherhood – die aktuelle Studie aus Israel scheint einen wunden Punkt unserer Gesellschaft getroffen zu haben, die zwei Lager geschaffen hat. Auf der einen Seite Worte der Bewunderung, für den Mut eine solch unangenehme und verstörende Wahrheit auszusprechen, auf der anderen Entsetzensschreie und Unverständnis für diese Einstellung. 

In der Tat ist es schwer zu begreifen, dass manche Frau ihre Mutterrolle als so enorme Belastung empfindet, dass sie sich wünscht, niemals ein Kind in die Welt gesetzt zu haben. Wie kann man das eigne Kind verleugnen und sich „wegwünschen“? Eine Frage, die ich nicht beantworten kann, denn meine Tochter ist ein so wichtiger Teil von meinem Leben geworden, dass ich es mir ohne sie nicht mehr vorstellen mag. Ihr Eintritt in unser Leben veränderte ALLES.

Hallo!

Freitag, Februar 13, 2015



Der erste Post ist vielleicht der schwierigste, weil man sich öffentlich präsentiert, zum ersten Mal einen Einblick in das eigene Leben und in die eigene Persönlichkeit gewährt, ohne genau zu wissen, wen genau diese Zeilen im „World-Wide-Web“ erreichen. Was gibt man von sich Preis, was könnte die Leser interessieren, womit kann ich euch erreichen?
Am besten vielleicht mit einer kurzen persönlichen Vorstellung. 
Mein Name ist Anna, ich bin 35 Jahre alt und bin vor einigen Wochen zum ersten Mal Mama eines wunderbaren kleines Wesens geworden. Unsere Kleine ist ein absolutes Wunschkind. Studium, Berufswelt und auch persönliche Vorkommnisse liesen die Nachwuchsplanung immer wieder in den Hintergrund rücken, nie war gerade der richtige Zeitpunkt. Hausbau, Dissertation, aber auch schwere Zeiten wie Krankheiten im engen Familienkreis schoben den Gedanken nach einem Kind immer wieder ins Abseits. Mein Mann und ich waren uns Anfangs als Familie genug.