#Gesagt - Gedanken eine Stimme geben

Freitag, April 29, 2016

Gedanken und Gefühle auszusprechen ist nicht immer heilsam, denn in vielen Fällen können Worte einen Sturm auslösen: Der Empörung, des Unverständnisses, der Missgunst.

Gerade als Blogger öffentlich hinter einem Beitrag mit Namen zu erscheinen, macht einen angreifbar. Es bietet Angriffsfläche für Freunde und Verwandte aber auch für Außenstehende, die persönlich werden, sich selbst aber auch oft hinter dem Deckmantel der Anonymität verstecken. 
Man ist vorsichtig, was man offen thematisiert, weil man auf der deinen Seite niemanden verletzten, auf der anderen Seite sich aber auch selbst nicht ins Kreuzfeuer der Kritik manövrieren will. 

…und plötzlich kann sie gehen #Familienmoment Nr. 12

Mittwoch, April 27, 2016


Es war einige Zeit ruhig um unsere Familienmomente. In diesen Wochen sind wieder viele Meilensteine erreicht worden: Z.B. sprudeln mittlerweile nur so die Worte aus Mäusekinds süßen kleinen Mund. Unsere Kleine brabbelt und brabbelt: Nonna, Oma, Wauwau, Bimba, Banana, brava, palla ein bunter Mix aus deutschen und italienischen Wörtern. Denn die Nonna und ich versuchen sie bilingual zu erziehen. Das ist so süß, dass die ganze Familie immer aus dem Häuschen ist und begeistert Beifall klatscht, wenn sie wieder ein Wort so niedlich ausspricht.

Die Muddi-Mutation: Heilung unwahrscheinlich

Montag, April 25, 2016




Wer hätte das gedacht, dass ich als Mama Eigenschaften und Eigenarten entwickeln würde, die ich mir vorher nie hätte träumen lassen und die ich in meinem vorherigen Leben höchstwahrscheinlich nur mit einem Naserümpfen kommentiert hätte. Tja, man wird im Leben immer eines besseren belehrt.

Romantik mal anders Teil 2: Mehr anders als Romantik

Samstag, April 23, 2016


Wie war das doch gleich? Das Leben schreibt manchmal die schönsten Geschichten? Oder die originellsten oder die tiefgründigsten? In unserem Fall einfach mal die nervigsten. 

Das Autodrama Akt Nr. 2 nahm seinen Lauf. (Zum ersten Teil gehts übrigens hier entlang).
Nachdem mein geliebtes Auto abgeschleppt wurde, stellte sich glücklicherweise heraus, dass es keine große Sache war, sondern lediglich eine Klappe ausgetauscht werden musste. Da es aber nun 10 Jahre alt ist, haben wir beschlossen, dass wir beim Verkauf jetzt noch einen vernünftigen Preis bekommen, bevor der Wertverfall zu weit voranschreitet.

Zurück im Arbeitsalltag: Zwischen Büro und Kinderbetreuung

Mittwoch, April 20, 2016




Die Arbeitswelt hat mich wieder. Das Elternjahr ging viel zu schnell vorüber und ich frage mich immer noch, wo denn die Zeit geblieben ist.  Einer anderen Tätigkeit nachzugehen ist einerseits  schön, weil mir nicht mehr die Decke auf den Kopf fällt und ich außer Kind auch neuen Herausforderungen nachgehen kann, andererseits ist es auch sehr stressig und ich muss zugeben, dass ich am Abend sehr viel müder bin als ich es je zuvor gewesen war. Denn obwohl ich nur halbtags wieder eingestiegen bin, so ist mein Tag anstrengender und vollgepackter.

Morgens aufstehen, sich zurecht machen, unter Zeitdruck die Kleine anziehen und füttern, ihre Sachen einpacken, sie zur Tagesmutter oder zur Oma bringen, zur Arbeit fahren und danach wieder die Kleine um halb zwei abholen, gleicht manchmal einem kleinen Hürdenlauf.

Von großen Gefühlen und modernen Unverbindlichkeiten: Welche Werte kann ich meinem Kind noch vermitteln?

Freitag, April 15, 2016



Manchmal zerbreche ich mir den Kopf über ungelegte Eier. Ich sehe einen Fernsehbeitrag, lese einen Zeitungsartikel und es lässt mich nicht mehr los. Ich bin ein Kopfmensch und ein ziemlich altmodischer noch dazu. Konservativ trifft es ganz gut. Über die heutige Partnersuche ging es in einem schlecht recherchierten Beitrag vor einigen Tagen. Moderne Beziehungen, die feiernde Jugend, die moderne technologische Entwicklung. Ein Querschnitt unserer Gesellschaft.

Gaumenschmauß für große und kleine Genießer: Gnocchi mit Bärlauchpesto

Mittwoch, April 13, 2016





Zeit mal wieder für ein Rezept auf dem Blog. Seit Mäusekind ja Zähnchen hat, ist es eine Freude Essen mit ihr zu zelebrieren. Sie ist wirklich kein Kostverächter und ist noch dazu eine leidenschaftliche Esserin. 

Manchmal muss es aber auch schnell gehen. Zeitmangel und qualitativ hochwertiges Essen müssen kein Widerspruch sein.  Lecker, gesund und schnell: Gnocchi mit Bärlauchpesto :-)

Welcome to my fabulous life: Mein Beitrag zur Blogparade #Regrettingbloggerhood

Montag, April 11, 2016



Quelle: Pixabay

Eine Welle des Hinterfragens geht durch die Elternbloggerszene. Wieviel darf man von sich, von seinen Kindern preisgeben, wieviel Einblick erträgt eine Familie durch die Bloggerei der Mutter oder der Eltern? Noch ne Muddi ruft zur Blogprarade auf. Können wir mit gutem und reinem Gewissen vor unseren Kindern ihr Leben öffentlich mit Fremden teilen? Eine schmale Gradwanderung, die wir manchmal vollführen, finde ich.  Was ist erlaubt, was ist zu viel?

Romantik mal anders

Samstag, April 09, 2016


Das Leben schreibt ja bekanntlich die schönsten Geschichten. Oder die originellsten, oder die tiefgründigsten. Manchmal liefert es aber auch schlichtweg simple Erkenntnisse, die einem Geborgenheit schenken. So wie bei uns geschehen vor einigen Tagen. 

Folgendes ereignete sich letzten Donnerstag:  Wir befanden uns auf dem Rückweg von einer Familienfeier. Die Uhr zeigte schon kurz nach acht. Mäusekind war auf dem Rücksitz bereits eingeschlafen und wir wollten sie so schnell wie möglich ins Bett bringen.

Mütter im Jammertal: Von Hausmütterchen und Karrierefrauen

Mittwoch, April 06, 2016


Quelle: Pixabay

In der aktuellen Zeitschrift Eltern (April 2014, S. 76f) las ich einen hervorragenden Artikel der Autorin Verena Carl „Jammer-Mamas, Depri-Daddys“, über die neue Bücherflut sich ständig beklagender Eltern, die ihre Kinder verantwortlich machen für ihre gescheiterten Lebensentwürfe: Der Nachwuchs hat die unerfüllten Wünsche, den Karriereknick, den schwindenden Kontostand und den nicht mehr vorhandenen Lifestyle der Eltern, vornehmlich der Mamas, zu verantworten. 
Die Studie "Regretting Motherhood" hat eine Welle des Jammerns und Beklagens hervorgerufen und immer neue Mütter springen auf diesen Zug auf und klagen an: Ihre Kinder, die Gesellschaft, das Rollenverständnis. Unzufriedene Mamas wohin das Auge blickt.

Top 3 der Ausreden, die als Eltern immer funktionieren

Montag, April 04, 2016



Quelle: Pixabay

Das Mamasein hat ja unglaublich schöne Seiten, aber ganz so stressfrei ist das Ganze ja ehrlich gesagt nicht. Immer ist man in Eile, man muss tausend Dinge auf einmal erledigen und ständig bleibt irgendetwas auf der Strecke. 

Bekanntes Szenario: Man hat die Wickeltasche gepackt, das Baby ausgehfein gemacht, den Buggy ins Auto verfrachtet und nun möchte man gerade das Haus verlassen, hat schon alles bereit, ja und dann riecht das Kind plötzlich aus heiterem Himmel etwas streng: Die Windel ist wieder fällig. Also Kommando rückwärts: Wieder rein in die Wohnung, Kind wieder raus der Jacke und erst einmal frisch machen. Dann kommt man natürlich zu spät. Ist ja klar, es braucht halt alles seine Zeit. Kannste nix machen. 

Aber es gibt auch Situationen, da ist es ganz praktisch so ein kleines Baby oder ein Kleinkind zu haben, man hat nämlich super Ausreden. Kind ist schuld, Mama ausnahmsweise unschuldig. Höhere Gewalt sozusagen. 

Wenn der Papa mit der Tochter: Über modische Verfehlungen und gewagte Textilexperimente

Freitag, April 01, 2016




Papa ist einfach der Beste! Das sieht wohl jedes Kind so. Papa ist ein Vorbild, er ist meistens nicht so streng wie die Mama, die ja oft die meisten Kämpfe ausfechtet, weil sie einfach über den Tag verteilt auch die meiste Zeit mit dem Nachwuchs verbringt. 

Unsere Tochter strahlt übers ganze Gesicht, wenn Papa am Abend die Haustür herein kommt. Dann lacht sie und gluckst, und egal wie stressig der Arbeitstag für Papa war, alles ist mit ihrem Lächeln auf einen Schlag vergessen.

Papa wickelt und füttert, er spielt und trägt, er schaukelt und scherzt. Mäusekind findet das super klasse. Der Papa ist einfach ein toller Spielkamerad und meist auch geduldiger als die Mama, die oft noch viele, viele, viele andere Dinge im Kopf hat und auch total froh ist, wenn der Papa abends dann nachhause kommt und auch einen Teil des Kinderentertainmentprogrammes übernimmt. ;-)