Neuanfang

Montag, Oktober 24, 2016


Vor einigen Tagen saß ich im Auto und im Radio lief der neue Song von Clueso: Neuanfang.
Er beschreibt ziemlich genau einen Abschnitt meines Lebens, in dem ich mich gerade befinde. Ich fange von vorne an. Seit Monaten gärt dieser Gedanke in meinem Kopf, in meinem Bauch, meinem Leben eine neue Richtung zu geben. 
Kann ich in meinem Alter wirklich wieder von vorne beginnen? Kann ich das mit meiner Familie vereinbaren? Und werde ich es überhaupt schaffen? Was werden die anderen sagen? Wie werden sie urteilen, wenn ich auf dem neuen Weg merke, dass er doch nicht der richtige ist? Gleicht es dann einem Scheitern?  Kann ich mir das als Mutter überhaupt leisten? Darf ich an mich denken? Nur an mich? 

Seit Monaten beschäftigen mich diese Gedanken  und treiben mich um. Und dann nach langen Überlegungen und vielen Gesprächen, war klar: "Ja, ich wage es!" . Ich gehe erneut einen langen und steinigen Weg, der aber meiner ist. 

Urlaub mal anders - Andekdoten aus dem Familienbett

Donnerstag, Oktober 20, 2016



Wie ich in mehreren Beiträgen (hier und hier) bereits geschrieben habe, bin ich kein großer Fan vom Familienbett. Die Nächte in denen ich unsere Kleine zum Stillen von ihrem Stubenwagen zu uns in Bett holte, waren geprägt von Nacken-und Rückenschmerzen, ich fand keine bequeme Einschlafposition mehr sobald sich unsere Kleine in unserer Bettmitte befand. 

Aus diesem Grund haben wir unsere Tochter recht schnell mit ca. 6 Monaten an ihr eigenes Bett gewöhnt und in ihr Kinderzimmer ausgelagert was per se auch kein Problem darstellte. Sie ist zwar immer noch keine gute Einschlafkandidatin aber wenn sie erstmal schläft, dann  schlummert sie selig die ganze Nacht ohne dass sie nach mir ruft. Die Nächte schläft sie zumeist durch (ein großes Glück, für das ich sehr, sehr dankbar bin).

Natürlich kuschle ich sehr gerne mit ihr und ich tue das auch viel lieber als sie das mit mir tut. Sie ist zwar sehr anhänglich, aber kuscheln im Bett war auch noch nie so ihrs. Und das zu keiner Tageszeit. 

Nun waren wir letzte Woche in Italien um einige Behördengänge zu tätigen und in diesem Zuge auch meine Familie zu besuchen. Wir hielten es für unnötig das Kinderreisebett über die Alpen zu schleppen, auch mit der Befürchtung, unsere Tochter würde darin sowieso nicht schlafen. Eine Woche Familienbett, das wird doch nicht so schlimm sein! Verdrängt waren die Erfahrungen aus ihrem Babyzeitalter.