Wenn's mal wieder Kacka läuft

Mittwoch, März 29, 2017



Ja, richtig gelesen. Im folgenden Artikel wird es unappetitlich; es geht nämlich unter anderem in der Tat um Auscheidungen. Aber erstmal ganz von Vorne:Wir befinden uns in der sog. Trotz- und Autonomiephase - ich glaube mal gelesen zu haben, dass man das so nennt. 

Insgesamt ist die Stimmung hier zuhause also eher schlecht. Meine, ach was sag ich, unser aller Nerven, werden täglich strapaziert. Mäusekind pfeffert meine Sachen durch die Gegend, tobt und weint, wenn sie ihren Willen nicht bekommt, sie ist launisch und lässt alle lautstark an ihrem Unmut teilhaben. Seit ca. einer Woche tobt hier ein Guerillakrieg: Man versucht uns zu entmachten und dabei sind wir unter Dauerbeschuss. Ich meine, wir können kaum verschnaufen, schon kommt eine neue Attacke. Mäusekind ist zäh und voller Energie. Wir hingegen sind alt, müde und abgekämpft. 
Mal will sie eine Nana (Banane), dann schält man sie und serviert sie ihr in mundgerechte Stücke, schon hat sie es sich anders überlegt und randaliert, sie will doch lieber einen Keks. 

Unterbindet man hingegen Dinge, die ihr Spaß machen, aber unsere Wohnung zerstören, dann geht hier die Alarmsirene an. Zum Beispiel findet sie es mega spaßig das Badezimmer unter Wasser zu setzten, greift man ein und  sperrt die Badezimmertür zu, damit sie nicht mehr rein kommt, wirft sie sich auf den Boden und weint. 

Mädchen-Rosa, Jungen-Blau: Warum die Gender-Frage bei Kindern überbewertet wird

Freitag, März 24, 2017


Darf man Klischees bei Kindern fördern? Die gängige Meinung im Netz tendiert da eher zu einem NEIN. Genderspezifische Kleidung und Spielzeug haben oft einen fahlen Beigeschmack. Man presse die Kinder in eine Rolle, ohne ihnen die Freiheit zu lassen, sich selbst zu entfalten.

Das kann man ja ersteinmalmal so stehen lassen. Ein Traum von rosa Einhörnern tut auch mir in der in den Augen und in der Seele weh - ganz unbahängig vom Geschlecht es Kindes (und von so manchem Erwachsenen).

Allerdings ist mir bei unserem Kind sehr früh aufgefallen, dass sie von sich aus das Mädchenspielzeug bevorzugte. Während gleichaltirge Jungen zum Bagger griffen, interessierte sie sich bereits sehr früh für Puppen und Stofftiere. So erfreute sie sich an allen weiblichen Attributen, die die Puppenwelt hergab: Die großen Augen, die langen Haare, die bunten Kleidchen.  Es ist also auch irgendwo in der Natur des jeweiligen Kindes begründet, ob es sich vermehrt eher für Mächen- oder Jungenspielzeug interessiert. 

Happy Birthday mein Kind

Sonntag, März 19, 2017



Zwei Jahre - Im Flug sind sie vergangen. Ich weiß nicht, wo die Zeit geblieben ist, ich weiß nur, dass ich sie niemals missen will. All diese Höhen, all diese Tiefen, aber dennoch bleibt unterm Strich diese unendliche Dankbarkeit für dieses Leben mit Dir, das mein eigenes so wahnsinnig bereichert hat. 

Du hast mein Herz berührt, mein großes und doch noch so kleines Mädchen. Du bist klug und neugierig auf die Welt, lebensfroh und voller Tatendrang. Schon jetzt hast du deinen eigenen Kopf und weißt ganz genau was du willst. 
Manchmal testest du Grenzen aus, aber ich versuche so gut ich kann dir auch diese zu setzen, denn sie werden dir eines Tages Halt geben, mein Kind. Auch wenn du es jetzt noch nicht verstehst, es ist wichtig, dass du lernst, dass man sich nicht alles erlauben kann, ebenso wie man sich nicht alles gefallen lassen darf. Mein großer Wunsch ist es, dir auf deinem Weg zu einer selbstsicheren Persönlichkeit zu verhelfen, die ihre Stärken, aber auch ihre Schwächen kennt.

Zu einer Person, die Toleranz und Akzeptanz groß schreibt, aber diese auch für sich selbst einzufordern weiß. Ich wünsche mir Menschen auf deinem Weg, die dich inspirieren, die dich begleiten und dir zur Seite stehen. Aber auch die dir die Augen öffen, wenn es notwendig ist; die dir nicht nach dem Mund reden, sondern aufrichtig zu dir sind, auch wenn es manchmal weh tut. 

Mein langer Tag

Sonntag, März 12, 2017


Seit meinem letzten Blogpost ist nunmehr als ein Monat vergangen. Das liegt daran, dass ich unglaublich viel zu tun hatte und die Zeit wie im Nù verflogen ist. Im Moment habe ich vorlesungsfrei, aber keine Semesterferien im eigentlichen Sinne, sondern hospitiere für drei Wochen an einer Schule. Im Laufe des Studiums muss ich insgesamt vier Praktika durchlaufen, eines habe ich jetzt hinter mich gebracht. Check .

Zu Anfang war ich etwas aufgeregt, weil es doch irgendwie seltsam ist, wenn man mit 30 ++ als Praktikantin anfängt...aber meine Zweifel und Ängste waren vollkommen unbegründet und das Kollegium hat sich wirklich als total nett und hilfsbereit entpuppt. Ich wurde wirklich sehr herzlich aufgenommen, somit waren die Grundlagen für ein gutes Praktikum schon mal geschaffen :-).