Lifestyle should be more life than style: Warum weniger oft mehr ist

Dienstag, August 08, 2017

 Bild: Pixabay

Seit einer Woche verbringen wir sehr ruhige und entspannte Tage an der Nordsee. Es ist ein bisschen wie ausgeklingt sein von der Welt. Wir folgen keinen Regeln, leben in den Tag hinein. Wir entscheiden spontan, ob wir ans Meer, in die Stadt fahren oder zuhause bleiben. Keine Pläne, sich treiben lassen. Neugierig sein, was der Tag so bringen mag. Das ist schön. Es ist entspannend. Es ist erholsam.

Ist Freizeit wirklich freie Zeit?

Obwohl ich mir mal wieder viele Bücher eingepackt und sogar hippe Magazine gekauft habe, stelle ich fest, dass ich diese Zeit für mich, für uns brauche, Zeit, die nicht voll ist mit irgendwas, mit Ablenkungen und Nebensächlichkeiten. Zeit, in der man sich den Reizimpulsen entzieht. 

Freizeit bedeutet doch im Grunde FREIE Zeit; Stunden, die nicht befüllt sind. Die gefüttert werden mit Geist, mit Nahrung für die Seele, nicht mit schrillen, bunten Bildern. Nicht mit dem Overload und auch nicht mit dem Overkill. 

Immer wieder stelle ich fest, dass Freizeit gar keine freie Zeit mehr ist, dass sie vollgepackt ist mit allen möglichen Aktivitäten. Ist das gesund? Wie wäre es denn einfach mal in der Sonne zu liegen oder ein Nickerchen zu machen, statt zum Sport zu hetzen oder den Flimmerkasten zu daten?